Zustimmung für die Einsetzung der Enquetekommission zur Zukunft der Bildungspolitik in Hessen

Der stellvertretende bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Gerhard Merz hat den einstimmigen Beschluss des Hessischen Landtags zur Einsetzung einer Enquetekommission auf Vorschlag der SPD als „guten Schritt für die Zukunft unserer Kinder“ bezeichnet. „Wir freuen uns, dass sich die anderen Fraktionen bei der Formulierung des Antrags konstruktiv beteiligt haben. Die Zukunft der Bildung in Hessen ist eines der zentralen Themen unseres Landes. Daher halten wir die Einsetzung einer Enquetekommission für angemessen und richtig. Diese Kommission gibt dem Hessischen Landtag die Chance, eine umfassende Bestandsaufnahme der Bildungschancen von Schülerinnen und Schülern vorzunehmen, die Rahmenbedingungen zu beleuchten, mögliche Perspektiven für die Weiterentwicklung zu skizzieren und Vorschläge für die hessische Bildungspolitik zu erarbeiten“, sagte Merz.
Für die SPD sei Bildung ein wichtiger Schlüssel zur gleichberechtigten Teilhabe und zu einem selbstbestimmten Leben. „Ein optimales Bildungssystem orientiert sich an den Fähigkeiten und Begabungen jedes einzelnen Kindes, es lässt kein Kind zurück, nimmt es mit, denkt vom Kind aus und orientiert sich an seinem Wohl“, so der SPD-Abgeordnete.
Die Zusammensetzung der Enquetekommission aus Mitgliedern des Landtags, Vertretern der Gewerkschaften und Eltern- und Schülerverbänden verdeutliche die Absicht, möglichst viele der relevanten Gruppen in die Diskussion mit einzubeziehen. „Die Kommission soll Ende des Jahres 2015 über die Ergebnisse berichten, bewerten und Handlungsoptionen für die Zukunft der Bildungspolitik aufzeigen. Die Umsetzungswege sollen gemeinsam beschritten werden“, sagte Merz.